19.05.2013

Eurovision_Song_Contest_2013_logoNachdem ich den European Song Contest im letzten Jahr weitestgehend einfach nur aus meinem Gedächtnis streichen wollte, habe ich den ganzen Zirkus dieses Jahr dann wieder intensiver verfolgt. Und was soll ich sagen – Es war endlich nach zwei Jahren wieder einmal nett und unterhaltsam und genau das, was ich von einem ESC erwarte. Das lag zu einem großen Teil aber auch daran, dass es wirklich sehr erfrischend war, wie Schweden mit der gastgeberrolle umgegangen ist. Statt anbiedernder Landschaftsfahrten aus dem Touristikarchiv gab es eine gute Portion Selbstironie und Humor, der zwar nicht immer so ganz gezündet hat, aber den ich schlicht sympathisch fand. Und ich werde diesen Contest vermutlich immer als den ESC der tanzenden Köttbullar im Gedächtnis behalten. |D

 

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18.05.2013

2272_zpsc2bf1872Momentan genieße ich gerade den Luxus einer sturmfreien Bude, denn meine Mutter ist im Urlaub und ich habe die gesamte Wohnung für mich alleine. Das ist sehr erholsam, nachdem mich meine Mutter zwar herzlich aufgenommen, aber doch in den ersten Wochen ziemlich vereinnahmt hat, sodass es desöfteren Streit gab. Die kleine Pause gibt mir die Möglichkeit zu überlegen, wie ich in Zukunft mit solchen Situationen umgehe, aber in erster Linie freue ich mich gerade über ein wenig Zeit alleine. |D Es ist auch gar nicht so gruselig wie anfangs erwartet, im Erdgeschoss zu wohnen – wenn es dunkel wird, ziehe ich einfach die Vorhänge zu und versuche nicht daran zu denken, was da draußen rumlungern könnte, ahahaha.  *angst*

Mittlerweile läuft auch mein Internet wieder stabil dank meines kleinen Wunder-Routerboards aus Estland. :D Jetzt muss nur noch die Telekom endlich aus den Puschen kommen und die Geschwindigkeit hochschrauben, was ganz furchtbar schwierig zu sein scheint. Kennt man ja.  *winke*

Ansonsten ist gerade im Moment wieder die zeit des Eurovision Song Contests, den ich dieses Jahr ausnahmsweise mal wieder von Anfang an verfolgt habe. Letztes Jahr ist das Ganze ziemlich an mir vorbeigegangen, was auch daran lag, dass die Veranstaltung in Baku einfach nur gähnend langweilig war und nach der tausendsten Ansicht desselben Gebäudes der Stadt kaum noch zu ertragen war. Vom Gesanglichen ganz zu schweigen. Dieses Mal habe ich Dienstag und Donnerstag die beiden Halbfinalsendungen gesehen und muss sagen: Joa, reicht nicht ganz an 2010 heran, aber ist zumindest wieder ganz unterhaltsam. Leider sind viele interessante Beiträge bereits ausgeschieden, aber die Mischung ist doch recht interessant. Ich fands ziemlich witzig, dass im Jahr 2013 auch endlich der Dubstep beim ESC angekommen ist, wenn auch eher auf etwas halbherzige Art und Weise. |D

Meine persönliche Top 3 2013 ist übrigens:
Margaret Berger – I feed you my love (Norwegen)
Amandine Bourgeois – L’Enfer Et Moi (Frankreich)
Krista Siegfrids – Marry Me (Finnland)

Heute Abend ist dann das Finale, was ich babysittend bei der Familie meines Bruders verbringen werde. Mal gucken, wie sich meine Favoriten schlagen werden im Gegensatz zu den Teilnehmern, denen die Wettbüros die besten Chancen ausmalen (aktuell setzen alle auf den Beitrag der zotteligen Waldläuferin aus Dänemark), die hatten ja zumindest in den letzten Jahren immer erstaunlich recht mit ihren Prognosen.

11.05.2013

strasseHachja, sagte ich, mein Internet läuft wieder stabil und es gibt gar keine Probleme? |D;; Anfang der Woche stellte sich heraus, dass meine Wlan-Antenne anscheinend kaputt ist, und zu allem übel wurde mein Rechner von einem seltsamen Fehler befallen, weswegen ich ihn tagelang nicht starten konnte.  Langsam glaube ich, ich habe unbewusst jemanden sehr verärgert und kriege es jetzt über das Karma zurück.  *drop* Dank meines Retters in der Not geht aber zumindest das wieder und ein neues Gerät für den Wlan-Empfang ist auch unterwegs. Halt durch, kleine kaputte Antenne, halt durch!

Der Rest der Woche ist dann recht ruhig verlaufen, auch wenn ich wenig zuhause war. Donnerstag ging es dann ins Kino zu „Star Trek into Darkness“, dem von mir lange ersehnten zweiten Teil der neu aufgelegten Star Trek Saga. ♥ Ich mag den neuen, jungen Cast wirklich sehr gerne und habe mich besonders über Neuzugang Benedict Cumberbatch („Sherlock“ (BBC)) als Khan gefreut, der eine verdammt gute Figur als Badass-Villain gemacht hat, harr. Der Film an sich war unterhaltsam, spannend und hat Spaß gemacht, insgesamt also genau das erfüllt, was ich erwartet hatte. Man darf zwar nicht allzu sehr über Logik nachdenken, aber hey – es ist Star Trek. Das ist schon okay so.

Gestern dann hat mich die liebe Miss Lea besucht. ♥ Eigentlich wollten wir gemeinsam auf einen Mittelaltermarkt in Neustadt am Rübenberge gehen, aber das Wetter wurde so eklig und kalt, dass wir es gelassen haben und star-trek-poster-600x889stattdessen bei selbstgemachten Burgern, Magickarten und Game of Thrones Staffel 2 den Nachmittag vergammelt haben. x) Meine Magic-Sammlung wächst langsam dank des Zuwachses durch Gongshis Kartensammlung, die er mir überlassen hat. Ich muss nun nach und nach schauen, was ich mir daraus bastele, mein Flug- und mein Meerwesendeck sind beide recht verbesserungswürdig, wie sich in den Probematches herausgestellt hat. |D;; Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. x)

Heute gab es einen Stadtbummel mit der Frau Mama in Hannover. Ich hasse es, an einem Samstag in die Stadt zu gehen, es macht einfach ziemlich wenig Spaß, wenn sich die Leute halb tot treten. Aus diesem Grund haben wir daher auch einen weiten Bogen um Primark gemacht. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht doch etwas finden würde, und so wurden es ein hübsches Kleid, zwei Röcke und Klebebordüren von Idee. :)

Und eine traurige Nachricht gab es auch, denn Dani wurde gestern nun nach langem Leiden eingeschläfert.

03.05.2013

Ist ja nun schon eine Weile her, aber nichtsdestotrotz wollte ich nochmal ein paar Impressionen von der ranzigsten Stadt Deutschlands vorzeigen. :D Ich war letzte Woche wegen eines Eignungstests da, der gut gelaufen ist (denke ich) und dessen Ergebnis ich leider erst in frühestens 3 Wochen bekomme. Mein Hotelzimmer an sich zwar zwar sehr nett und auch direkt gegenüber vom Bahnhof…aber leider in einer Seitenstraße voller Striplokale und Kneipen, die natürlich ordentlich Halligalli gemacht haben, während ich verzweifelt versuchte, ein paar Stunden Schlaf vor dem großen Test abzubekommen.  *urgs* Und mein Zimmer war natürlich auch in der Hochpaterre.

Trotzdem bin ich an den Tagen ein wenig herumgelaufen, am Tag nach dem Test war sogar schönes Wetter, sodass man sich nett mit einem Eis an die Alster setzen konnte. :) Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh gewesen, wieder in meinem schönen sauberen Hannover angekommen zu sein, in dem man keine Angst haben braucht, an jeder zweiten Straßenecke von einer Horde Schwarzer angefallen zu werden.

Mittagessen  Berliner Tor

Gullideckel  Großstadtkulisse

Alster  Bahnhof

 

 

02.05.2013

IMG_20130430_163031Ich bin zwar jetzt schon seit drei Tagen umgezogen, aber dank ein paar Problemchen mit dem Internet ist es mir erst jetzt so nach und nach möglich, mich zurückzumelden. Also: Ich bin wieder da. :D *staub wegpuste* Der Umzug ist nun endlich gestemmt, und wenn ich „stemmen“ sage, dann meine ich das wörtlich. Ernsthaft, niemals wieder werde ich in eine Wohnung im vierten Stock ohne Fahrstuhl ziehen. x_X Das Runterschleppen der ganzen Kisten und Tüten und Taschen und Möbel und Kartons hat insgesamt länger gedauert, als das Packen an sich. Zum Glück hatte ich beim Runtertragen der Möbel tatkräftige Hilfe, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass sich meine Gliedmaßen erstmal wieder so langsam erneut zusammenfügen und meine Füße sich regenerieren müssen.

Der Abschied von der ersten eigenen Wohnung war, als es dann soweit war, nicht so schmerzhaft wie erwartet. Das lag wahrscheinlich zu einem großen teil daran, dass ich irgendwann schlicht keine Lust mehr hatte und einfach nur noch fertig sein wollte, und die Realisation lässt noch ein wenig auf sich warten. Es war schon ein wenig seltsam, durch die leeren Räume zu gehen, in denen ich immerhin fast 5 Jahre meines Lebens verbracht habe. Insgesamt  gesehen war es schon eine schöne Zeit, allerdings auch eine mit viel Eigenverantwortung und auch Ärger, denn die Wohnung ist, objektiv gesehen, von Anfang an eine Katastrophe gewesen. |D;; Die Umstellung ist jetzt schon enorm groß, da ich vorerst zu meiner Mutter zurückziehe, bis ich weiß, wie es beruflich weitergeht.

Es hat natürlich Vorteile, wieder im Hotel Mama einzuziehen: Bis auf das eigene Zimmer und Bad muss man sich um recht wenig kümmern, es gibt sofort fließend warmes Wasser aus der Leitung, eine funktionierende Dusche und vom Stadtlärm ist nichts mehr zu hören. Ich mag mein Zimmer, es ist klein, aber gemütlich und soweit schon einigermaßen eingerichtet, Fotos folgen. ♥ Es gibt allerdings auch ein paar Nachteile, beziehungsweise Dinge, an die ich mich erst noch gewöhnen muss: Zum Einen die Tatsache, wieder nach 5 Jahren mit meiner Mutter zusammenzuleben. Sie ist eine ganz Liebe, aber ich habe schon in den letzten Tagen gespürt, dass mich die viele Aufmerksamkeit und das Getüddel schon irgendwann etwas nervt und ich dann entsprechend reagiere, weil ich es nicht gewohnt bin, dass man so viel um mich herum ist und Dinge von mir möchte. |D;; Aber ich denke mal, das wird sich mit der Zeit einspielen, wenn wir uns aneinander gewöhnt haben.

Das Internet hier war zu Anfang die reinste Katastrophe – langsam, ständig abgebrochen und einfach insgesamt vollkommen unzuverlässig, was für mich natürlich einfach nicht zu ertragen ist, weil ich einfach…so ziemlich alles über das Internet mache. Dank dem beherzten Einsatz von Herrn Gongshi ist jetzt aber zumindest die Verbindung stabil (Wackelkontakt am Router, wie sich herausgestellt hat, in Kombination mit ungünstiger Position) und die Telekom hat heute auch schon zugestimmt, hier statt 6Mbit die 16Mbit zu schalten…was allerdings einige Tage dauern wird, kennt man ja. Mal schauen, wie es dann ist. :)

Wie dem auch sei – seit heute Morgen bin ich dann auch offiziell keine Hannoveranerin mehr, sondern bin nun in diesem süßen, kleinen Vorort gemeldet. Und arbeite daran, dass so nach und nach der Alltag eintreten kann. :)