Archive for March, 2010

24Mar
2010

Wenn ich nicht ich wäre…

Morgen ist es soweit, ich werde das Musical “Tarzan” in Hamburg sehen. *squee!* >///< Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue. Ich liebe Musicals, und wenn dann auch noch die tolle Disneymusik dabei ist, ist mein Glück komplett. Gerade heute stand in der Zeitung, dass Anton Zetterholm, der knuddelige Tarzan-Darsteller, demnächst aufhört. Da bin ich wirklich froh, dass ich jetzt ins Musical gehe, wobei ja immernoch die Gefahr besteht, dass morgen die Zweitbesetzung dran ist. <.<! Aber alles besser als Antons Nachfolger: Alexander Klaws. Japp, richtig, bei Einigen wird es klingeln – das war der erste DSDS-Gewinner, der inzwischen den Alfred in “Tanz der Vampire” gespielt hat und nach eigenen Angaben jetzt “hart trainiert”, um demnächst in das Blätterröckchen von Tarzan zu passen.
…ganz ehrlich? Fehlbesetzung. Mag sein, dass der als Alfred nicht schlecht war, aber ich möchte nunmal keinen welpenäugigen Weichspülsänger an einer Liane runterfallen rumturnen sehen. TAKE IT OUT OF MY HEAD!!

Am Wochenende werde ich natürlich berichten, wie es war. <3 Bis dahin gibt es noch ein nettes kleines Stöckchen, dass mittlerweile fast überall kursiert und welches ich im Stöckchen-Blog aufgeschnappt habe.

(more…)

24Mar
2010

Suchbegriffe of Doom

By: Noi Category: WTF-Moment
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Dass in den unendlichen Weiten des Internets die unglaublichsten Kuriositäten herumschwirren, ist ja bei Weitem nichts Neues. Ich stelle mir vorallem vor, dass tagtäglich an Google die abgedrehtesten Suchanfragen gestellt werden, aber das Ganze mal bei dem eigenen Blog zu beobachten, ist doch noch eine Ecke schärfer, um´s mal so auszudrücken.

Nachdem ich nun mittlerweile die “WordPress Stats” verwende, das mir so allerlei interessante Dinge wie Zugriffszahlen beschert, habe ich Zugriff auf etwas, das sich “Search Engine Terms” nennt, also Suchbegriffe oder -phrasen, nach denen gesucht wurde und von denen aus auf meinen Blog gestoßen wurde. Und das sind nicht etwa, wie man vielleicht naheliegender Weise vermuten könnte, so Sachen wie “Kakao” oder “Manga”, NEIN! Es ist verrückt, aber…nun, seht selbst – meine aktuelle Auswahl an Lieblings-Suchworten:

1. “what does nachrückverfahren mean(?)”
…weil man das auch nicht ganz einfach in einem Onlinewörterbuch nachgucken kann? Mal abgesehen davon, dass das hier sogar noch irgendwie Sinn macht, da ich tatsächlich mal einen Artikel zum Nachrückverfahren bei der Unibewerbung verfasst habe, wenn ich mich recht entsinne. ô_O

2. “Jennifers Boobs”
DAMN, hätte ich gewusst, dass es tatsächlich kleine Geilzwerge im Internet gibt, die nach oberkörperfreiem Material der besagten Filmdame suchen, hätte ich den Titel des Eintrags geändert. Oh, moment – ich WUSSTE, dass es sowas geben muss. <_<;;

3. “Zeichnungen von Lustknaben”
Srsly, WTFG?! Ich meine…wie um alles in der Welt kommt man von Lustknaben auf meinen Blog? Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Internet in meinen Kopf gucken kann. Und wo sind denn jetzt eigentlich die Zeichnungen von Lustknaben?

4. “Geschminkte Boys”
…langsam wird es gruselig. Offensichtlich ist mein Blog so eine Art Auffangbecken für Männervorlieben der besonderen Art?! xD

5. “Erdbeermund Latex”
…okay, da bin selbst ich sprachlos gewesen. Ich würde nur ZU GERNE wissen, was im Kopf desjenigen herumgegangen ist, der DAS eingetippt hat.

Um es mal zusammenzufassen: Geht man von den Suchbegriffen aus, die zu meinem Blog führen, betreibe ich einen deutsch/englischsprachigen Blog mit integriertem Sklavenmarkt, der Material zur Befriedigung regenbogenfarbener Wunschvorstellungen bereithält und außerdem gerne Oberweiten ausstellt. Ahhh ja.

TBC, würde ich mal sagen. XD

22Mar
2010

Manga: Punkt der Umkehr

By: Noi Category: Anime & Manga
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Meine Herren, da ist doch glatt, ohne dass ich es mitbekommen habe, ein neuer Manga von Hinako Takanaga hierzulande rausgekommen, “Punkt der Umkehr”. o_o Das ging natürlich nicht, und da ich erstmal ungesehen alle Bände meiner Lieblingszeichnerin kaufe, musste auch dieser hier in meinen Besitz. Und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

Was das Alter der Serie angeht, bin ich mir sehr unschlüssig – im Klappentext steht 2009, in anderen Internetquellen wie der Wikipedia wiederum findet man 2006. Sehr seltsam, aber ausgehend von den Zeichnungen würde ich einfach mal behaupten, dass es sich auf jeden Fall eher um eine ihrer neueren Serien handelt.
Auf den ersten Blick habe ich den Band erstmal für eine dieser Light Novels gehalten, da das Cover eher schlicht gehalten ist. Ansonsten spart Tokyopop ja nicht mit Regenbogenfarben im Yaoibereich, sodass ich regelrecht geschockt war von dem geschmackvollen hellblau und weiß. xD
Sogar der Titel ist diesmal akkurat ins Deutsche übersetzt worden – die Serie hat nämlich auch in Japan dankenswerterweise einen englischen Titel, “Turning Point” – da ist wenig dran, was man verkitschen könnte (so wie bei der Übersetzung von “Dekiru Otoko ga Suki Nanda!”, was zu “Traumboyz” wurde – WTF?) .

Worum geht es also? Der Drehbuchautor Sakuragi hat eine Schaffenskrise und reist deswegen durch die Lande, um seinen Kopf wieder freizubekommen. Dabei lernt er den quirligen Studenten Imamura kennen, mit dem er das erste Mal seit Langem mal wieder richtig befreit lachen kann. Nach einem kleinen nächtlichen “Unfall” unter dem Einfluss von viel Sake verschwindet Sakuragi am nächsten Morgen ohne ein Wort und die beiden sehen sich für viele Monate nicht wieder.
Bis Imamura eines Tages sein gegebenes Versprechen einlöst und zur Premiere von Sakuragis nächstem Theaterstück auftauch, nachdem er monatelang irgendwie versucht hat, den Aufenthaltsort des Schriftstellers herauszufinden. Sakuragi jedoch geht seinem jungen Bewunderer sehr hartnäckig aus dem Weg, bis es sich ein Treffen nicht mehr vermeiden lässt – Imamura vertraut ihm an, dass es sein größter Traum ist, einmal in einem Sakuragi-Theaterstück mitzuspielen und er dafür solange hart arbeiten wird, bis Sakuragi selbst ihn akzeptiert. Über kurz oder lang gibt es natürlich ein Happy End, aber ob Imamura die Rolle wirklich bekommt, ist die Frage. ;D

Die darauf folgenden Kapitel beschäftigten sich im Wesentlichen mit Imamuras weiterem Karriereweg, und welche Rolle Sakuragi dabei in seinem Leben spielt. Eine Zwickmühle zwischen Arbeit und Privatleben ist dabei allgegenwärtig, vorallem als Sakuragi scheinbar von einem Produzenten nur angeworben wird, um Imamura für die Produktion zu gewinnen.

Der Manga ist ein wenig erwachsener als die anderen Werke von Frau Takanaga, weil diesmal tatsächlich das Berufsleben und Faktoren wie Minderwertigkeitskomplexe oder Kommunikationsschwierigkeiten eine große Rolle spielen. Obwohl es nur ein Einzelband ist, hat man irgendwie das Gefühl, dass es eine schöne Charakterentwicklung gibt, und die beiden ungeschickten Typen wachsen einem richtig ans Herz. <3

Ich habe allerdings ein wenig das Gefühl gehabt, als ob Frau Takanaga zeichnerisch ein wenig die Lust verloren hätte. Die Zeichnungen wirken im Gegensatz zu Werken wie “Verliebter Tyrann” oder “Gezieltes Verlangen” (wer denkt sich diese scheußlichen Titel aus, ganz ehrlich?!) ein bisschen kritzelig und lieblos gemacht. Was sie trotzdem noch scghöner macht als viele andere Zeichenstile. °-°
Einige der…pikanten Szenen hätte man auch gut weglassen können, da sie nicht nur unnötig für die Handlung, sondern auch noch langweilig gemacht waren. Aber nunja, dafür stimmt der Rest der Handlung wirklich!

Ich kanns nur weiterempfehlen. <3

20Mar
2010

Impressionen aus Köln

By: Noi Category: Photos
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Da ich nun endlich mal meinen Hintern hoch- bzw. runter auf den Stuhl bewegt habe, um meine Urlaubsbilder zu bearbeiten, gibt es an dieser Stelle ein paar Impressionen von meinem Zwei-Tages-Aufenthalt in Köln, der Studienstadt der Mey. <3 Waren zwei ziemlich anstrengende, aber schöne Tage, in denen ich viel gesehen, aber eigentlich wenig geknipst habe. Wie auch, wenn einem jedes Mal die Finger abgefroren sind, wenn man die Kamera rausgeholt hat? x_x Dennoch, ein paar Bildchen gibt es:

18Mar
2010

Manga: Geliebter Freund

By: Noi Category: Anime & Manga
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Gerade vor zwei Tagen bin ich von Mega Ultra Chicken meiner liebsten Meychu zurückgekommen und könnte mit dem, was ich so aufgeschnappt und erlebt habe, gleich mehrere Blogeinträge füllen. X3 Aber wie das so ist – wenn man viel zu erzählen hat, erzählt man letzten Endes gar nichts oder nur sehr wenig. Aber zumindest ein bisschen werde ich versuchen, einiges festzuhalten.

Ferien bei Mey heißen immer viel Slash Beklopptheiten hemmungslos schlechte neue Insiderwitze, dass wir an Mangas austauschen, was sich in dem vergangenen halben Jahr zuvor so angesammelt hat. Also bin ich mit gefühlten zehn Kilo Papier im Koffer gereist und wurde mit einem noch größeren Stapel begrüßt. Vieles davon Shonen-Ai, selbstverständlich.*hr* Und ich muss generell wieder einmal betonen, dass ich mir jedes Mal an den Kopf packen könnte, wenn ich diese schrecklichen deutschen Titel lese, die dem Inhalt des Mangas in 80% der Fälle nicht wirklich gerecht werden. Nunja, zumindest sorgt dies öfters einmal für große Überraschungen, so auch bei dem Manga, den man links sehen kann: “Geliebter Freund” von Shoko Hidaka.

Der Titel schreit: “Ich bin ein Kitsch-Manga!!”, und Noi dachte sich: “Oh Gott…aber die Zeichnungen sind schön!”. Letztlich wurde ich überrascht, und zwar sowohl negativ als auch durchaus positiv. In dem Band enthalten sind drei voneinander unabhängige Kurzgeschichten, von denen zumindest zwei das Prädikat “ungewöhnlich” tragen.

1. Geliebter Freund

Die titelgebende Geschichte und gleichzeitig wohl auch die normalste des ganzen Bandes. Ich habe den leichten Verdacht, dass der Verfasser des Klappentextes tatsächlich nur diese Geschichte angelesen hat, denn von “zarten Gefühlen” und “ersten Unsicherheiten” hab ich da, ganz ehrlich, nicht wirklich etwas gemerkt. *hust*
Es geht um zwei alte Freunde, die sich irgendwann entzweit haben und erst in der Oberstufe wieder allmählich zueinander finden. In der Umkleide. In der Dusche. In der Turnhalle. Ihr kriegt das Bild, denke ich. Nach der Schule verlieren sie sich aus dem Augen und begegnen sich durch Zufall wieder, da der eine mittlerweile Profisportler und der andere eine Art Werbefritze ist. Ein wirklich klares Happy End gibt es nicht, und eigentlich weiß man die ganze Zeit über nicht, ob sie sich nun tatsächlich gern haben oder sich doch eher egal sind.

2. Meine erste Liebe

Die zweite Geschichte dagegen ist wieder ganz anders und war auch mein Favorit von den dreien. Einfach, weil sie so unglaublich sympathisch und anders ist.
Es geht darin um einen jungen Mann, der noch immer seiner großen, heimlichen Liebe aus der Mittelschulzeit nachhängt: Einem (in unseren Augen) ziemlich unansehnlichen, klotzigen Typ mit Hakennase und schlechter Haut. Jahre später entdeckt er den Namen seines Angebeteten in einer Anzeige für einen Friseursalon und sieht sofort die Chance gekommen, seinen Schwarm wiederzusehen. Aber zu seinem Entsetzen hat sich der Angebetete in den letzten Jahren stark verändert: Er ist erschreckend gutaussehend geworden und arbeitet jetzt als Stylist. Unser Protagonist ist zunächst ein wenig enttäuscht, aber wie das so ist – der Charakter eines Menschen ändert sich nicht so leicht, und so verliebt er sich erneut.
Was ich an der Geschichte sehr mochte, war, dass es diesmal nicht das typische Pärchen gab, sondern auf der einen Seite einen ziemlichen Freak mit seltsamem Geschmack und auf der anderen Seite den absoluten Anti-Bishonen. Und trotzdem musste man die beiden einfach mögen. <3

3. Schicksalhafte Begegnung

Mit einem Wort: GRUSELIG!! x_X Thematisiert wird hier das Thema Sadismus/Masochismus, und zwar auf eine Art, die ich so noch nie gesehen habe. Es geht um einen Mann, der zum Zahnarzt geht, weil er große Schmerzen hat. Doch besagter Zahnarzt scheint ihn nur schlecht zu behandeln, gibt ihm eine provisorische Füllung, klopft auf den Zähnen rum und scheint dabei eine ganze Menge Spaß zu haben. Dennoch kommt besagter Mann immer wieder zu diesem Zahnarzt, bis dieser ihm eine masochistische Neigung attestiert, die ja so gut zu seinem eigenen Sadismus passt. Ehm. Um ehrlich zu sein, wenn ich mir nicht vorher das Cover angesehen hätte, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass dies eine Shonen-Ai-Geschichte sein soll, eher etwas in Richtung Horror. Nicht ganz meine Vorliebe bei solchen Geschichten, aber es war auf jeden Fall…äh, anders.

Kurz gesagt: Wer hübsche Zeichnungen mag und mal etwas abseits von Schmalz und Schnulz lesen will, ist hierbei bestens beraten. Andere, so wie ich, werden das Ganze eher mit “Okay…was auch immer.” und einem Schulterzucken beiseite legen.