Fatal Fascination http://www.noi-inc.de/diary Fri, 18 May 2012 18:31:12 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 Cowboys bei Primark http://www.noi-inc.de/diary/2012/05/cowboys-bei-primark/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/05/cowboys-bei-primark/#comments Fri, 18 May 2012 18:31:12 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=2032 Brückentage sind eigentlich immer ein Garant dafür, dass es schlau ist, sich nicht unbedingt in die Innenstadt zu begeben. Dennoch haben Madame Lea und ich unser Vorhaben, uns regelmäßig freitags zu treffen, auch heute wieder in die Tat umgesetzt. ♥ Die Probleme fingen aber schon damit an, dass keiner von uns so richtig wusste, wie er sich kleiden sollte – im Wind war es eiskalt, in der Sonne brütend heiß, und irgendwie war zumindest ich die ganze Zeit damit beschäftigt, mir Jacke, Schal und Pullover abwechselnd an- und wieder auszuziehen.

Dennoch haben wir uns auf das Abenteuer Primark eingelassen. Böser Fehler, wie sich im Nachhinein mal wieder herausgestellt hat. |D;; Nicht nur, dass man von Kinderwagen bei jedem zweiten Schritt fast umgefahren wurde (ich bin immernoch der Meinung, dass jede Mutter, die ihrem Kleinkind diese Tortur antut, gevierteilt gehört) – wir haben es tatsächlich gewagt, uns in die sich durch den halben Laden schlängelnde Schlange vor den Umkleiden anzustellen. Zwar wurden uns dabei die Arme lang, aber zumindest haben wir uns und unsere Umwelt mit Nerdtalk über Superhelden und Games unterhalten. |D;;

Danach ging es dann zum Pizzaessen zu Pizza Hut (halb verhungert und verdurstet) und anschließend schnurstraks in die Bibliothek, wo wir uns mit Nachschlagewerken zum Thema Cowboys und Wilder Westen versorgt haben. :> Für unser in der Planung befindliches Schreibprojekt, zu dem ich bisher noch wenig sagen kann, aber es nimmt langsam schwammige Formen an. |D

Nunja, insgesamt war es doch ein sehr netter Tag wieder, auch wenn ich im Moment gerade ein bisschen an Kopfschmerzen und wunden Füßen sterbe. |D;; Morgen dann mal näher in die Cowboy-Lektüre einsteigen und ein paar Notizen machen. ♥

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Das Prüfungsamt – Eine Odyssee http://www.noi-inc.de/diary/2012/05/pruefungsamt-odyssee/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/05/pruefungsamt-odyssee/#comments Thu, 17 May 2012 17:13:25 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=2021 Am 19.03.2012 habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Weniger als eine Woche später hatte ich meine Benotung, eine glatte 1.0, und war glücklich und zufrieden. Kann man ja auch sein, oder? Theoretisch hätte ich damit mein Studium abgeschlossen und mich bequem seit über einem Monat mit dem beschäftigen können, was nach dem Studienabschluss folgt. Arbeitssuche, zum Beispiel. Was stattdessen folgte, habe ich bereits in Auszügen in meinem Blog und auf Facebook immer mal wieder niedergeschrieben und zeigt eigentlich wunderbar die Arbeitsmoral der Prüfungsamtsangestellten an der Uni auf. Oh, Pardon – Arbeitsmoral gibt es dort nicht.

Folgende chronologische Auflistung soll einen Überblick bieten über die Dinge, mit denen ich mich nun schon seit Wochen unnötigerweise herumplage und eine Warnung sein für alle, die meinen, dass man sich an einer Uni auf IRGENDWEN verlassen könnte. Denn wenn ich eines gelernt habe, dann dieses: Wenn du dich beim P-Amt auf jemanden verlässt, dann bist du verlassen.

~Eine Chronologie des Schreckens~

 

19. März – Bachelorarbeit abgegeben.

22. März – Bewertung für Bachelorarbeit bekommen. Glück. Euphorie.  Einziges Problem: Das Prüfungsamt hatte mir noch immer nicht eine meiner Prüfungsnoten aus dem letzten Semester eingetragen. Der Schein sei angeblich noch nicht angekommen. Warten.

27.März – Ich sitze mal wieder beim Prüfungsamt und frage, was denn nun ist. Auf Nachfrage gibt man mir die Auskunft, dass zwar inzwischen mein Schein eingetroffen sei, aber angeblich eine meiner beiden Praktikumsbescheinigungen fehlen würde. Die ich bereits im MÄRZ 2010 abgegeben hatte, aber nun spurlos verschwunden ist. Kopie der Bescheinigung ist zwar vorhanden, sie dürfen es aber nicht eintragen ohne Originalunterschrift. Ich gehe also nach Hause und versuche die Praktikumsbeauftragte zu erreichen – in den Semesterferien.

4. April – Die Praktikumsbeauftragte war glücklicherweise in dieser Woche an der Uni und ich habe meinen Schein bekommen. Sie fragt mich, was für Halbidioten beim Prüfungsamt arbeiten. Ich sage da mal lieber nichts zu. Die Antwort zeigt sich zehn Minuten später im P-Amt: Ich bitte darum, den Schein sofort einzutragen, damit das mit dem Zeugnis endlich vorangeht. Antwort: “Also nein, das machen wir nicht, das ist gegen die Vorschrift. Wir brauchen MINDESTENS eine Woche dafür!” Diese Kulanz haut einen doch glatt um.

10.April – Prüfungsamt ruft mich an. Sie würden den Schein ja gerne eintragen, aber es steht 4.April als Datum drauf. Am 1.April hat ein neues Semester begonnen, für das ich nicht mehr gemeldet bin. Bitte nochmal mit dem Schein zur Praktikumsbeauftragten, um das Datum ändern zu lassen.

12.April – Die Praktikumsbeauftragte weiß nicht so richtig, ob sie lachen oder mich bemitleiden sollte. Sie gibt mir ein neues Datum, Stempel und Unterschrift und lässt ausrichten, dass das P-Amt das nächste Mal auch gerne direkt bei ihr anrufen darf, wenn sie irgendwelche kleinkarierten Pseudoprobleme haben. Diesmal wird der Schein sogar direkt eingetragen. Ich frage: “Ist jetzt alles okay?” Die Prüfungsamtsdame sagt: “Ja, wir machen dann ihr Zeugnis fertig und melden uns dann in zwei Wochen automatisch per Mail, wenn es bereit liegt. :D”

2.Mai – Langsam wird mir die Wartezeit zu lange. Ich gehe persönlich hin und frage, wie weit sie mit meinem Zeugnis sind, weil ich langsam eine Exmatrikulationsbestätigung fürs Arbeitsamt bräuchte. Antwort: “Ja, aber Frau Noi! Uns fehlt noch ihre Praktikumsbescheinigung!”

Ich: “Wie bitte? Die habe ich ihnen am 12. April persönlich reingegeben.” Es stellte sich heraus, dass irgendein geistiger Pygmäe dort zwar meine “neue” Praktikumsbescheinigung eingetragen, dafür aber die “alte” (ich musste zwei Praktika machen) wieder ausgetragen hat. Um mal einen bekannteren Blogger zu zitieren: Die Besten der Besten der BESTEN, Sir!!
Nachdem dieses Problem nun geklärt war, fragte ich, ob nun alles okay wäre und sie nun ENDLICH bitte mein Zeugnis vorbereiten könnten.  Daraufhin guckt die Prüfungsamtsdame wieder in ihren PC und sagt glatt zu mir: “Ja, aber Frau Noi!” (An dieser Stelle krallten sich meine Fingernägel in den Tisch) “Ihnen fehlen ja noch 6 Leistungspunkte! Ein ganzes Modul!”

Da war es dann endgültig vorbei mit meiner Geduld. Mittlerweile standen schon drei Mitarbeiter um mich rum und es dauerte gute 15 Minuten, bis endlich irgendwer aus den Tiefen des Chaos´ die Unterlagen hervorgekramt hatte (nachdem ich mit meinen Kopien gewedelt hatte), die beweisen, dass ich dieses besagte Modul eben DOCH gemacht habe – aber mal wieder irgendein Depp vergessen hatte, es einzutragen.

15.Mai – Ich rufe beim P-Amt an, wo mein Zeugnis bleibt. Ich werde vertröstet.

16.Mai – Ich bekomme um 12 eine Mail mit der Benachrichtigung, dass mein Zeugnis zur Abholung bereit liegt. Traue meinen Augen nicht.  °.° Ich schaue also auf der Homepage des Amts nach den Öffnungszeiten und freue mich, denn dort steht vermerkt, dass das P-Amt am 16.Mai ausnahmsweise bis 15.00h geöffnet hat:

Ich also fröhlich hinmarschiert, außer mir stehen bereits fünf weitere Studenten vor der Tür des Prüfungsamtes. Vor der verschlossenen Tür. Irgendwann nach 10 Minuten kommt eine Mitarbeiterin aus der Tür, man hört im Hintergrund fröhliches Geplauder und das Klingen von Kaffeetassen und Kuchentellern. Wir fragen die Dame natürlich, wann sie wieder öffnen, und sie schaut uns an, als ob wir verrückt geworden wären. “Wie, geöffnet? Wir haben heute bis um 12 geöffnet.” Daraufhin haben wir sie freundlich darauf hingeweisen, dass auf der Homepage dies und jenes vermerkt steht (s.o.). Daraufhin verschwand sie erstmal für weitere 10 Minuten, kam wieder und sagte allen Ernstes: “Oh, ja, das kann man missverstehen, was da auf der Homepage steht. Das Sternchen ist auf das Service Center bezogen, nicht auf uns. :D”

Was. WAS. Ich sehe da verdammt nochmal ein Sternchen neben dem PRÜFUNGSAMT. “Könnten Sie mir dann wenigstens mein Bachelorzeugnis aus  der Ablage herausgeben, bitte? Ich warte schon über einen Monat darauf.”
Nein, da müssen Sie bis Montag warten, wir haben geschlossen.”

Ganz im Ernst: Der Gedanke an einen Amoklauf wird langsam wirklich verführerisch. Obwohl man eigentlich nur weinen könnte. Da sitzen diese vom Staat bezahlten Beamten in ihrem Büro, trinken Käffchen und schwatzen und sind nicht einmal bereit, ihre GOTTVERDAMMTE Arbeit zu tun. Es wäre ein Handgriff gewesen. Ein. Handgriff. Der Fehler lag eindeutig bei denen, denn die Ausschreibung der Öffnungszeiten sind nicht eindeutig dem einen oder dem anderen Büro zuzuordnen. Gut, kann man nicht ändern. Aber nicht einmal das Entgegenkommen zu zeigen, zwei Minuten zu opfern, anstatt Kaffeeklatsch zu halten, DAS ist einfach nur frech. Jetzt darf ich fast noch eine komplette Woche warten. Danke, Prüfungsamt.

Bleibt mir in der ganzen Sache nur zu sagen:

 

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Schneewittchen und die 7 Nazis http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/schneewittchen-und-die-7-nazis/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/schneewittchen-und-die-7-nazis/#comments Sat, 28 Apr 2012 19:19:58 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=2006 Meine Herren, wo kam denn das tolle Wetter heute her?  *herz* Da hat es richtig Spaß gemacht, auf der Autobahn mit offenen Fenstern langzudüsen und sich in der Sonne braten zu lassen. Aber darum soll es bei diesem Beitrag nicht gehen (zumal der Tag ansonsten auch nicht wirklich erwähnenswert war), sondern um die beiden Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Und zwar noch zu einer Zeit, in der ich mit Wintermantel rausgegangen bin. |D;;

Iron Sky
a.k.a. Nazis vom Mond
Bevor jemand fragt: Ja, der Untertitel trifft es schon ziemlich gut. Ich zitiere mal aus der offiziellen Filmbeschreibung: “Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis mit Hilfe von riesigen Ufos, sogenannten Reichsflugscheiben, die dunkle Seite des Mondes zu besiedeln. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen. Von nun an lastet das Schicksal der Menschheit auf den Schultern von Renate Richter (Julia Dietze), einer von der Nazi-Ideologie überzeugten Lehrerin mit Gretchenfrisur. Auf der Erde angekommen wird ihr jedoch schnell bewusst, dass sie ihr Leben lang einer Lüge aufgesessen ist. Nur wie soll es ihr gelingen, ihren machtbesessenen Verlobten Klaus Adler (Götz Otto) und dessen Götterdämmerung aufzuhalten?”

Auch, wenn das jetzt total hanebüchen klingt: Der Film ist erstaunlich unterhaltsam und handwerklich ausgesprochen gut gemacht. Es handelt sich dabei um eine zum Teil von Fans co-finanzierte dänische Produktion, die sich durchaus mit den großen Blockbustern messen kann und mit dem einen oder anderen Lacher aufwartet. Wolltet ihr schon immer mal wissen, was passiert, wenn Sarah Palin US-Präsidentin wird? Oder wie eine Weltraumschlacht zwischen den Vereinten Nationen und den technisch erstaunlich fortschrittlichen Nazis aussehen könnte? Ich kann nur empfehlen, sich von der trashigen Handlung nicht abschrecken zu lassen und mit offenem Herzen an den Film ranzugehen, es lohnt sich. |D
 Spieglein, Spieglein
a.k.a: Kirsten Stewart, pack ein.

Ist ja kein Geheimnis, dass ich jedes Mal ins Kino renne, wenn es eine Märchenverfilmung gibt, und dieses Jahr werden einem ja sogar gleich zwei “Schneewittchen”-Adaptionen geboten. Ich war nun letzten Montag in “Spieglein, Spieglein”, was einem im Voraus ja mehr oder weniger als seltsam-bunter Slapstickfilm verkauft worden ist. So bin ich auch erstmal ein wenig skeptisch ins Kino gegangen, aber wurde angenehm überrascht:  Es wurde doch relativ klassisch an das Märchen herangegangen, was mir sehr gut gefallen hat, weil es die Geschichte nicht kaputtgemacht hat. Ich fühlte mich eher ein bisschen an den Disneyfilm…oder generell einen Disneyfilm erinnert. Man geht rein und kommt glücklich wieder raus. Ich kann jetzt schon sagen, dass die bezaubernde Lily Collins (Tochter von Phil Collins) mein Lieblingsschneewittchen (Schneechen <3) ist und sie trotz ihrer “buschigen Augenbrauen”  Miss  Kirsten “Ich bin zu cool für Gesichtsausdrücke” Stewart weit hinter sich lässt, was schauspielerische Leistung angeht. Period.

Der Film ist auf jeden Fall witzig, süß und hat den reizendsten Trottelprinzen der Filmgeschichte zu bieten. <3 Und Sean Bean als König! Und ein verdammtes Ohrwurm-Outro:

 

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Hetalia verfolgt mich im Traum http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/hetalia-verfolgt-mich-im-traum/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/hetalia-verfolgt-mich-im-traum/#comments Sun, 22 Apr 2012 11:42:01 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1999 Nach langer Zeit mal wieder ein Traum-Blogeintrag. Gab die letzten Jahre ja eigentlich keine oder wenige, weil ich mich bisher nicht mehr wieder so gut erinnern konnte, beziehungsweise das, was ich geträumt habe, totaler Murks war. |D;; Kennt ihr das, wenn ihr im Traum Leute trefft/kennenlernt, bei denen ihr das Gefühl habt, sie schon ewig zu kennen? Und ihr seid am Boden zerstört, wenn ihr aufwacht und feststellt: Diese Leute gibt´s gar nicht?

Letzte Nacht habe ich geträumt, ich würde die Connichi besuchen. Nur, dass das Gelände so gar nicht aussah wie das Connichi-Gelände und der Ort angeblich Bonn (Veranstaltungsort der AnimagiC, the hell?) hieß, allerdings eher so aussah, als ob er irgendwo in den Alpen gelegen war. Ich bin jedenfalls alleine dort gewesen, nur für den Samstag, und doch bin ich nicht über die Eingangshalle hinausgekommen. Es war absolut nichts los, aber man konnte weit entfernt Musik und Personenlärm hören. Die Eingangshalle nun bestand auseinem langen, breiten Gang, der von offen stehenden Türen gesäumt war. In den Räumen dahinter saßen Conbesucher, manche sind auch durch die Halle gelaufen. Ich kannte dort niemanden, bis ich an einer Tür vorbeikam und ich freudig von einer Gruppe weiblicher Hetalia-Cosplayer begrüßt wurde.  *hääh*

Ich kannte keine einzige von denen, aber sie haben mich sofort nett in den Raum gebeten, mit mir geplaudert und mich (ohne Cosplay, sofern ich mich erinnere) in ihren Kreis aufgenommen. Ich kann mich noch sehr gut an die drei erinnern, sie waren als die Nordics verkleidet – zumindest als drei der Nordics (siehe Bild), nämlich Norway, Iceland und Denmark. Ich habe sogar noch ganz genau vor Augen, wie schlecht die blonde Perücke von Denmark saß (man sah den dunklen Haaransatz darunter), und dass sich die Norway-Cosplayerin total out of character verhalten hat. |D;;

Wir haben gemeinsam Subway to Sally gehört, was allerdings mehr nach Rammstein klang, und irgendwann gesellte sich noch eine Spain-Cosplayerin hinzu, und zwar in einem dieser Outfits, welches nichtmal Canon ist, sondern sich nur auf diversen Fanarts findet. Die war jedenfalls auch unheimlich nett und hat mich ständig in den Arm genommen, bevor sie irgendwann wieder verschwunden ist. °-°;;

Auf jeden Fall war ich wahnsinnig enttäuscht, als ich schließlich aufgewacht bin und festgestellt habe, dass meine neuen Freunde in Wirklichkeit gar nicht existieren. Schon sehr seltsam, dabei fühl ich mich im wachen Zustand generell eigentlich nicht einsam. Trotzdem war es so ein kleiner Verlust. Und warum nun ausgerechnet Hetalia? Mein letzter Hetalia-Flash liegt nun schon wieder einige Monate zurück, und ich kann mich nicht entsinnen, mich in letzter Zeit damit oder speziell mit den Nordics (was allerdings tatsächlich meine Lieblings-Nationen in der Serie sind) beschäftigt zu haben. Das hat sich jetzt, nach dem blöden Traum, natürlich auch wieder geändert. |D;;  Und warum fehlten dann Sweden und Finland? Mysteriös, mysteriös.

Traumdeuter an die Front!  *whut*

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Besuch im CCL http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/besuch-im-ccl/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/besuch-im-ccl/#comments Sat, 21 Apr 2012 18:53:14 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1980

Eigentlich wollten wir, d.h. Mister Freund und ich, heute Vormittag auf den Flohmarkt, aber da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, haben wir spontan beschlossen, nach Langenhagen zu düsen und uns das “neue” City Center (kurz: CCL) anzugucken. Dort wurde ja nun seit Monaten gebaut und ein Riesenaufwand betrieben, wahrscheinlich, um der Ernst-August-Galerie in Hannover Konkurrenz zu machen. Tatsache ist aber: Man hat im Prinzip halbe Sachen gemacht. Das “alte” CCL steht immernoch so gammelig und beengend da wie schon immer, man hat lediglich einen größeren Anbau vorgenommen; Der auch wirklich schön ist, ohne Frage. Ist alles nichts Neues, sieht fast genauso aus wie in der E.A.-Galerie, hat bis auf ein paar wenige Ausnahmen haargenau die gleichen Läden, aber nur einen Bruchteil der Besucher. Und das an einem Samstag. Das ist zwar ganz angenehm, weil man Luft zum Atmen hat – aber ob sich die Läden da lange werden halten können? Hmm…

Dafür war das Mittagessen wirklich sehr gut: Es gab Indisch (zumindest glaube ich, dass es ein indisches Lokal sein sollte. |D;;) in einem Lokal, dessen Name mir nicht mehr einfallen mag, dessen Logo aber aussah wie… nun, das. Was aber dem Essen keinen Abbruch getan hat, ich hatte Chicken Tandoori… sah zwar aus, als ob jemand irgendwas Lebendiges direkt auf meinem Teller abgeschlachtet hätte, aber das kam nur durch die knallrote, scharfe Soße und die Kohlstückchen. |D;; War jedenfalls echt lecker, Montag hoffentlich gleich wieder. :D Da gehts dann ins Kino zu “Spieglein, Spieglein”.

Dann habe ich noch ein echtes Schnäppchen gemacht, da der Bastelladen im CCL demnächst dicht macht und es somit 30% auf Alles gab: Ich habe so einige schöne Bögen Scrapbook-Papier erstanden, die sich sicherlich super weiterverwenden lassen für Kakao-Karten.  *glitzer* Ich meine, ist ja nicht so, als ob ich nicht schon zwei Kisten Papier bei mir rumstehen hätte oder so…|D;; Irgendwie hat sich das zur Sucht entwickelt, aber nunja. Wird ja nicht schlecht.

Edit: Die Fotos habe übrigens nicht ich geschossen, das war Monsieur von und zu Mark. ♥ Und er sagt, er ist ernsthaft böse, wenn ich nicht das schönste der Fotos blogge. Bitteschön. xD

 

 

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Gelesen: Liebe gegen jede Regel – Andrew Grey http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/gelesen-liebe-gegen-jede-regel-andrew-grey/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/gelesen-liebe-gegen-jede-regel-andrew-grey/#comments Sat, 14 Apr 2012 14:52:11 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1966 Es ist zwar jetzt schon wieder fast einen Monat her, seit ich das letzte Buch zuende gelesen habe (aktuell knabbere ich an dem langen 3. Band von “Das Lied von Eis und Feuer”), aber meine Mission, ein paar Bücher aus dem “Gay Romance”-Bereich vorzustellen, soll trotzdem fortgeführt werden.  *zufrieden*

Titel: “Liebe gegen jede Regel” (Originaltitel: Love means…no shame)
Autor: Andrew Grey
Verlag: Cursed Publishing
Genre: Gay Romance

Kurzbeschreibung: Als Geoff die väterliche Farm nach dessen Tod übernimmt, liegt seine Zukunft scheinbar klar vor ihm: ruhig, beständig und langweilig. Doch spätestens als er unverhofft auf Eli trifft, ist es aus mit der Ruhe, denn dieser ist Mitglied der Amish-Gemeinschaft, deren Welt nach ganz anderen Regeln spielt. Regeln, die die wachsende Zuneigung zwischen Geoff und Eli nicht dulden…(Quelle: Amazon.de) 

Meine Bewertung:

Allgemeines:
Zunächst einmal muss zu diesem Buch gesagt werden, dass es sich nicht um das Werk eines deutschen Autoren handelt, sondern um die deutsche Übersetzung des ersten Bandes der “Love means (LM)”-Reihe des Amerikaners Andrew Grey. Bei diesem Namen handelt es sich nicht, wie man in diesem Genre meinen könnte, um das männliche Pseudonym einer weiblichen Autorin, sondern das Buch wurde  tatsächlich von einem Mann geschrieben.

Der Inhalt:
Das Setting des Romans ist vielversprechend – angesiedelt auf einer Farm in den USA der Gegenwart geht es um die verbotene Romanze zwischen dem frischgebackenen Farmer Geoff und dem Amish-Anhänger Elijah. Das ist natürlich reizvoll, aber der Autor macht sich leider Vieles viel zu einfach, und das nicht nur, was die Liebesgeschichte angeht. Das Verhältnis zwischen Eli und Geoff entwickelt sich ausgesprochen rasant und erreicht allzu schnell ein Level, das im Angesicht von Elis Religionszugehörigkeit und fehlender Lebens- und Liebeserfahrung einfach nicht glaubwürdig ist. Das ist zwar wunderschön zu lesen und mitunter sehr romantisch, aber Nachvollziehbarkeit ist etwas anderes. Überhaupt macht es Andrew Grey seinen Protagonisten ausgesprochen einfach: Geoff wurde von seinem Vater und dessen männlichem Lebensgefährten großgezogen und lebt das Leben eines offen zu seiner Sexualität stehenden, respektablen Mannes. Er ist zwar auf der Farm aufgewachsen, hat aber lange Zeit in der Großstadt einen Bürojob ausgeübt – und dennoch absolut keine Probleme dabei, eine riesige Farm zu managen und auch selber anzupacken. Eli hat zwar die schwerst möglichen Voraussetzungen, ist in einer strengen Relegionsgemeinschaft aufgewachsen, in der die Geschlechterrollen klar vorgegeben sind – aber weiß dennoch ganz genau, dass er schwul ist und hat auch keine Probleme, das nach dem Kennenlernen mit Geoff von Null auf Hundert auszuleben. Glaubwürdige Charakterentwicklung stelle ich mir dann doch ein wenig anders vor.

Die Übersetzung:
Gleich vorweg: Die Qualität ist natürlich, wie man es von Cursed gewohnt ist, ausgesprochen gut. Keine (oder zumindest kaum) Textfehler, angenehme Absätze, alles top. Auch die Übersetzung finde ich gelungen, aber man merkt stellenweise schon stark, dass die Geschichte aus dem Englischen übersetzt worden ist. Phrasen wie “Love you.” einfach wörtlich umzusetzen in “Liebe dich.” liest sich etwas holperig, weil dies im Deutschen höchst unüblich ist – zumindest habe ich es noch niemals irgendwo gelesen oder gehört. Warum nicht einfach dazu stehen, dass die deutsche Sprache manchmal nicht ganz so salopp rüberkommt wie das Englische? Ist doch nichts falsch an einem “Ich liebe dich.”. Aber nein, wirklich, ansonsten kann man absolut nichts daran aussetzen.   °w°

Die Aufmachung:
ich wiederhole mich einfach mal: Hohe Qualität, wie man es von Cursed gewöhnt ist. Der Druck ist ausgesprochen schön und liegt von der Haptik sogar noch einen Tick besser in der Hand als beispielsweise der glatte Einband von “Harlekin”. Und das Cover ist traumhaft, wie alle Cursed-Cover. Ich bin wirklich sehr froh, dass man in diesem Verlag von diesen seltsamen “Do-it-yourself-MS-Paint”-Covern absieht, die man im “Gay Romance”-Genre leider ziemlich häufig findet, und da tatsächlich jemand am Werke war, der Ahnung hat. Das Originalcover ist zwar auch nicht das hässlichste, was ich je gesehen habe, aber fällt doch ein wenig unter “Cowboy-Trash”, wohingegen der Einband der deutschen Ausgabe wirklich gewinnt und zum Lesen einlädt. Großes Lob an die Illustratorin!

Fazit:
“Liebe gegen jede Regel” kann man in etwa mit einem dieser Ärzte- oder Lord/Lady-Romane vergleichen (der Umfang ist auch etwa ähnlich dünn) und man sollte als Leser entsprechend auch keine höheren Anforderungen daran stellen. Vieles an der Handlung und den Charakteren ist wenig glaubwürdig und die Auflösung am Ende enttäuschend unreflektiert. Wer allerdings nach etwas sucht, was er nach einem harten Arbeitstag oder im Zug in die Hand nehmen und ein bisschen abschalten kann, kann eigentlich nichts falsch machen. Zudem muss man bedenken, dass “Liebe gegen jede Regel” der erste Band einer längeren Reihe ist, deren Bände jeweils die Geschichte eines anderen Protagonisten behandeln und zwar unabhängig von einander gelesen werden können, sich jedoch gegenseitig ergänzen. Insofern hoffe ich persönlich darauf, dass die anderen Bände auch noch erscheinen werden und diesem Ausgangssetting ein bisschen mehr Inhalt und Leben eingehaucht wird.

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Ostersonntag 2012 http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/ostersonntag-2012/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/ostersonntag-2012/#comments Sun, 08 Apr 2012 19:55:15 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1953 Es ist wieder einmal soweit, es ist Ostern – auch, wenn man von den Temperaturen her meinen könnte, Weihnachten oder zumindest Halloween stünde vor der Tür. Im letzten Jahr habe ich noch darüber geschrieben, wie schön warm es war, und ich kann mich sogar daran erinnern, ein kurzes Sommerkleid getragen zu haben.  *wtfgbbq* Heute waren bei 1°C hingegen eher mehrere Schichten Kleidung und dicke Socken angesagt, aber zumindest hat sich nach Tagen endlich mal wieder die Sonne blicken lassen, das ist ja auch schonmal was.

Heute Morgen bin ich als erstes zu meinem Schreibtisch gegangen und durfte endlich die Wichtelbriefe aufreißen, die dort seit Tagen für mich herumlagen und mich angelächelt haben. Ich habe dieses Jahr an zwei Oster-Wichtelaktionen teilgenommen und ganz, ganz tolle Post zurückbekommen. X) Die beiden Kakaokarten kann man rechts betrachten, ich hab mich sehr darüber gefreut. So kann Ostern gerne anfangen. |3

Ich muss zugeben, dieses Ostern ist das erste seit…eigentlich, seit ich ausgezogen bin, an dem ich tatsächlich Eier gefärbt habe. Sonst war das immer so eine Tradition, die ich zusammen mit meiner Mutter durchgeführt habe…ohne die Eier hinterher zu essen, ich mag nämlich keine kalten, hartgekochten Eier, so schön sie auch aussehen mögen. |D;; Nunja, aber da dieses Jahr die Ostergeschenke eher bescheiden ausfallen mussten, habe ich mich diesmal drangemacht und in der Küche rumgewerkelt. Die Gold-Glanzeier waren eine wahnsinnige Schweinerei, vorallem, da die mitgelieferten Schutzhandschuhe undicht waren und ich am Ende des Tages aussah, als ob mir jemand mit einem Hammer auf die Hände gehauen hätte. |D;; Aber letztlich hat es sich gelohnt. Gebacken hab ich auch, nämlich süße Osterbrötchen. Die eher wie Fladen aussehen, aber es muss ja nich hübsch aussehen, nur schmecken.  *likeaboss* Das Rezept ist übrigens das Folgende:

Zutaten:
600g Mehl
3 Eier
1 1/2 Tütchen Backpulver
1 Tütchen Vanillezucker
1 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma
500g Speisequark (ungesüßt)
Etwas geschmolzene Butter für die Behandlung
Puderzucker

Zubereitung:
Eier, Vanillezucker, Quark, Aroma und Vanillezucker zu einer cremigen Masse mit dem Mixer verrühren. Anschließend Mehl und Backpulver nach und nach hinzugeben und den ganzen Teig etwa 30 Minuten stehen lassen. Anschließend auf einem Backblech kleine Häufchen platzieren und diese mit etwas geschmolzener Butter bepinseln, damit die Brötchen weich bleiben. Dann bei 200°C bei Umluft in den Ofen schieben und backen, bis die Brötchen ganz leicht zartbraun sind. Anschließend aus dem Ofen holen, nochmals mit Butter bestreichen und Puderzucker drüberstreuen.

 

Ist ein ganz simples Rezept und ziemlich lecker, wie ich finde. Kann man gut als nicht ganz so süßen Kuchenersatz oder mit Marmelade zum Brunch essen. X) Apropos, morgen geht es dann zum traditionellen Oster-Familienessen bei meiner Mutter, dieses Jahr zum ersten Mal in der neuen Wohnung. Grillen ist geplant, allerdings angesichts des Wetters drinnen. Macht ja nichts. X)

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Viele, viele Bilder http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/viele-viele-bilder/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/viele-viele-bilder/#comments Wed, 04 Apr 2012 14:05:36 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1947 Es fängt langsam an. Schleichend, aber es beginnt. Wovon ich rede? ich beginne langsam zu begreifen, dass ich gerade keine Aufgabe habe. Ich gehe zwar zweimal die Woche arbeiten, aber letztlich ist das nur die Übergangslösung und ich arbeite darauf hin, dort bald aufhören zu können. Aber ansonsten…es macht eigentlich gar nicht so viel Spaß, den ganzen Tag nichts wirkliches zu tun zu haben. Ich kann zwar gerade dank meines grenzdebilen Prüfungsamtes nichts anderes machen als zu warten, aber so in der Luft zu schweben ist nicht so toll. Ich kann gar nicht verstehen, wie manche Arbeitslose den ganzen Tag zuhause sitzen und TV gucken oder zocken können. Klar, das ist super und macht Spaß, aber irgendwie nur, wenn man nebenher weiß, dass man auch noch andere Aufgaben hat, die irgendeinem Zweck dienen. Naja, rant.   *urgs*

Momentan bin ich gerade wieder dabei, “Das Lied von Eis und Feuer” zu lesen, nachdem die Serie (die ja unter “Game of Thrones”) läuft, wieder angelaufen ist. ♥ Gerade bin ich am Anfang des dritten Buches, also genau da, wo auch die zweite Staffel der Serie einsetzt. Ich weiß auch nicht warum, ich kann die Bücher einfach nicht lesen, wenn ich müde bin. Es kommen so viele Namen und Orte und Handlungsstränge vor, dass man sich ziemlich konzentrieren muss. |D;; Jetzt könnte ich die langen Zugfahrten nach Neustadt wieder gebrauchen, aber nunja…ich werde auch so durchkommen. Wenn auch langsam, da ich mich tagsüber eigentlich selten hinsetze, um zu lesen. Apropos, ich hätte da auch noch zwei Bücher, die ich mal rezensieren könnte, hmm. :3

Gezeichnet habe ich die letzten Wochen natürlich auch wieder einiges. Und weil sich das ansonsten noch weiter aufstaut, gibts jetzt hier einen kleinen Art Dump:

Die Chibis sind Charaktere von Meychen und mir, die momentan in ihrer “Hunger Games”-Fanfiction auftauchen und sich demnächst gegenseitig meucheln. ;D Wenn ihr also “Die Tribute von Panem” gemocht habt, schaut doch mal bei ihrer Version der Hungerspiele rein (P16-Slash, auf Deutsch), es lohnt sich. <3 The 31st Hunger Games

 

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Frühlings-Zeichnertreffen http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/fruhlings-zeichnertreffen/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/04/fruhlings-zeichnertreffen/#comments Sun, 01 Apr 2012 14:13:09 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1940 Hachja. Heute ist der erste Tag seit 2008, den ich ganz ohne Studententicket verbringe. Kein Aprilscherz, heute fängt offiziell das Sommersemester an und ich bin keine Studentin mehr. Aber meine Urkunde hab ich immernoch nicht, weil mein geliebtes Prüfungsamt natürlich mal wieder was verschlampt hat.  *sobs*

Nunja, dafür gabs die letzten zwei Tage Ablenkung genug. ♥ Am Freitag war ich bei Missi und Lara, wir haben eine sehr süße Dreier-Collab gezeichnet (von der ich den Scan noch nicht habe, aber wenn er da ist, zeig ichs auch her. :3) und nebenbei “Bolt” geschaut…das heißt, Lara hat hauptsächlich geschaut. |D Dann gabs noch lecker überbackene Toasts, für jeden Geschmack angepasst. Mit Salami, ohne Salami, mit Salami aber ohne Pilze, mit Pilzen, wenig Pilze…unendliche Kombinationsmöglichkeiten. |D Und auf dem Heimweg haben mir dann noch fast so ein paar kleine Teeniemädchen auf die Füße gekotzt. Yay, Assis. War trotzdem ein schöner Abend. <3

Gestern dann war nun endlich mal wieder ein Zeichnertreffen. Oh, pardon: Das “Frühlings-Zeichnertreffen ohne bekloppten Titel”…ja, diesmal waren wir leider nicht ganz so kreativ. |D Dabei waren diesmal Missi, Lara, Lenny, Caydance, Blue-Riku, Dai und meine Wenigkeit. War eine sehr nette und schöne Runde wieder, auch wenn uns die Uni wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir wegen verschlossener Türen bei Missi einfallen mussten. Aber da war es auch sehr gemütlich, und diesmal hat es sich mit dem Dreck, glaube ich, sogar halbwegs in Grenzen gehalten. |D;; Diesmal habe ich auch mal wieder die ConHon-Einträge gescannt, die ich bekommen habe:

   

Danke nochmal an alle, die mir reingezeichnet haben. :3 War wieder sehr, sehr schön mit euch…auch, wenn Lenny ein bisschen unter meinen schlechten Augen und meinem noch schlechteren Gehör leiden musste, als ich sie erst mit einer alten Dame verwechselt und dann ihren Dschinn für einen Saiyajin gehalten habe…|D Hoffe, wir sehen uns alle bald wieder.

 

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Gesehen: Die Tribute von Panem – The Hunger Games http://www.noi-inc.de/diary/2012/03/gesehen-die-tribute-von-panem-the-hunger-games/ http://www.noi-inc.de/diary/2012/03/gesehen-die-tribute-von-panem-the-hunger-games/#comments Fri, 23 Mar 2012 10:13:52 +0000 Noi http://www.noi-inc.de/diary/?p=1933 Nachdem ich die drei Bände der “Tribute von Panem” schon Anfang des Jahres trotz ihrer kleinen Schwächen unheimlich geliebt und regelrecht verschlungen habe, war meine Freude natürlich groß, dass es eine Verfilmung geben würde. Der Trailer hat mich nur bedingt überzeugt, aber wie das nunmal so ist: Trailer können sich natürlich auch irren. Leider war es in diesem Fall so, dass der Trailer tatsächlich im Nachhinein betrachtet epischer war als der ganze Film.

Meine Erwartungen wurden zwar, was die Darsteller anbelangt, positiv übertroffen, aber dennoch bin ich mit einem sehr unzufriedenen Gefühl aus dem Kino gegangen. Hier ein kurzes Review über einen Film, der hätte toll werden können, aber durch eine ganze Menge handwerklicher Schwachstellen nur mittelmäßig bis ärgerlich war.

Achtung, SPOILER!

Allgemein:
Literaturverfilmungen sind immer so eine Sache. Eigentlich hat man als Buchleser immer irgendwas zu meckern, aber gleichzeitig ist man begeistert, deine liebgewonnenen Figuren endlich “lebendig” zu sehen. Die “Harry Potter”-Filme haben die Magie der Bücher wunderbar eingefangen, “Narnia” war auch gelungen, und die “Herr der Ringe”-Trilogie hat die Buchvorlage sogar noch übertroffen. Es klappt also. Und wenn man sich schon nicht mit den Schauspielern, den Inhaltskürzungen oder der Umsetzung anfreunden kann – man kann bei keinem dieser Filme behaupten, dass er nicht handwerklich gut gemacht worden wäre.

“Panem” dagegen…ich hatte beim Zuschauen das Gefühl, dass der Film einfach absichtlich schlechter gemacht worden ist, als er hätte sein können. Das Grundmaterial war vorhanden: Größtenteils wirklich gute, passende Schauspieler, wunderbare Kostüme und eine Bestseller-Buchvorlage mit einer Story, aus der man viel hätte machen können. Was daraus aber tatsächlich geworden ist, ist eher ein gehetzer “Wir springen so schnell wie möglich von Szene und Szene, wenden an den unmöglichsten Stellen den Zeitraffer und brutal-rasante Schnitte an und dürfen auf gar keinen Fall Leute beim Töten zeigen”-Streifen.  Ich sage dazu nur eins: Altersfreigabe ab 12. In einem Film, der Jugendliche dabei zeigt, die sie ums Überleben kämpfen und sich gegenseitig abschlachten. Dass da mehr oder weniger ungeschickt mit allen Mitteln kaschiert und teilweise auch offenbar geschnitten wird, ist irgendwie klar, aber verdammt störend.

Dass teilweise ganze wichtige Szenen ausgelassen, gekürzt und in falscher Reihenfolge gezeigt worden sind, davon will ich gar nicht reden. Damit hatte ich im Vorfeld schon gerechnet, immerhin ist es unmöglich, ein 400-seitiges Buch (das noch dazu aus der First-Person-Perspektive von Katniss erzählt wird) in knapp 200 Minuten Film zu quetschen, ohne Abstriche zu machen. Dennoch…sehr schade.

Was ich am Film mochte:

- Ich war anfangs skeptisch, aber die Schauspieler haben mir eigentlich alle (bis auf Lenny Kravitz als Cinna, der aber ja ohnehin nur zwei Sätze im ganzen Film von sich geben durfte) wirklich sehr gut gefallen. Jennifer Lawrence als Katniss zeigt gerade die richtige Coolness, ohne zu einer emotionslosen Puppe a´la Bella Swan zu werden. Woody Harrelson als Haymitch entspricht zwar nicht meiner Vorstellung von Haymitch, aber hat so einen grandiosen Job hingelegt, dass er mich komplett überzeugt hat.

- Peeta. Oh Mann. Ich war skeptisch, aber spätestens bei dem Hundeblick, den er so an den Tag gelegt hat, konnte ich nicht mehr. ♥ Da war es auch gar nicht mehr so schlimm, dass sie seine Rolle extrem eindimensional angelegt haben.

- Die Kostüme der Kapitolsleute. Herrlich schräg und bunt, genauso, wie man sich das beim Lesen vorstellt. Und das Paraden-Outfit von Katniss und Peeta war auch extrem cool, auch wenn man (Danke, grenzdebiler Kameramann) darauf keinen wirklich langen und ausgiebigen Blick werfen konnte.

- Das klingt jetzt zwar doof, aber das Pfeifzeichen, das Katniss und Rue miteinander ausgemacht haben, hat mir irgendwie Gänsehaut verpasst. Ich fands schade, dass man das nicht in irgendeiner Form noch im Soundtrack eingebaut hat, so wie im Trailer.

- Es war interessant, mal einen Blick “hinter die Kulissen” zu den Spielemachern zu werfen, und auch die computergenerierten Mutantenhunde erschienen mir plausibler als im Buch.

 

Was mir nicht gefallen hat:

- Rasante Kameraschnitte und Einsätze von wackeligen Handkameras, bei denen man partout nicht mehr sehen kann, was überhaupt vor sich geht, mögen ein Stilmittel sein – zeugen aber von verdammt, ich kann mich nur wiederholen, verdammt schlechtem Stil. Spätestens dann, wenn man als Zuschauer Kopfweh davon bekommt und seinem Kinobegleiter (ohne Buchkenntnisse) hinterher erstmal nacherzählen muss, was zur Hölle da eigentlich gerade passiert ist (obwohl man es selber nicht mitbekommen hat und nur anhand der Buchvorlage raten kann).

- Hängt mit dem oberen Punkt zusammen: Es hat mich wahnsinnig gestört, dass man nicht einmal seinen Blick auf irgendetwas fokussieren konnte, ohne dass es sofort wieder weg war. Capitol? Weg, bevor man es genauer betrachten konnte. Kostüme? Weg. Distrikt 12? Scheiß drauf, wir zeigen nur den Wald! Avoxe? Wir haben eh nicht vor, sie einzubringen, zeigen sie aber trotzdem ganz flink im Hintergrund, ätsch!

- Oben schon angedeutet: Wo, bitte schön, war die ganze Ambivalenz von Peeta hin? Ich meine, dieses ganze Verwirrspiel und das Dilemma mit der Show-Liebe entspringt doch auch daraus, dass sich Katniss fast bis zum Schluss nicht sicher sein kann, ob er wirklich auf ihrer Seite steht oder nicht. Dagegen von Spannungen zwischen den beiden, Zweifeln oder Misstrauen absolut keine Spur. Ich ahne Schlimmes.

- Wer war denn da bitte für die Dramaturgie des Films verantwortlich, das war ja das lascheste, was ich seit langem gesehen habe. Ernsthaft, ich saß die ganze Zeit da: “Okay, jetzt wirds spannend…jetzt würde super ein bisschen Musik passen…hallo, Musik?…oh, und da war der Moment auch schon vorbei und hat keinen Eindruck hinterlassen.” Alleine die Ernte hätte zumindest ansatzweise berühren können, wenn man sich weniger darauf konzentriert hätte, wild mit der Kamera rumzuspringen und stattdessen mal ein bisschen Spannung (zum Beispiel durch Musik) aufgebaut hätte. Das ist ein Film, verdammt, keine Doku! Nein. Selbst in Dokus gibt es Musik, wenn der Killerwal die süße Robbe frisst.

- Ich war mir die ganze Zeit über nicht sicher, ob Peetas Stylistin Portia ein Mann in einem Kleid oder nur eine sehr, sehr stämmige Frau mit männlichem Gesicht ist. Aber das nur als kleiner Kuriositätenbonus.

 

Fazit:
Ich hätte mir mehr erhofft. Und es ärgert mich, weil man so vieles ganz einfach hätte ausbügeln können. Etwa, indem man weniger Action-Cam und mehr Handlung eingebaut hätte. Vieles bleibt, vorallem für Leute, die die Buchvorlage nicht kennen, im Dunkeln.  Beweggründe, Beziehungen…das alles hat mir gefehlt, denn es war das, was die Bücher ausgemacht hat. Und es wurde nichtmal mit spannender Action ausgeglichen. Ich hoffe wirklich, dass der zweite Teil diese Schwächen ausbügelt, aber es war schonmal ein sehr schwacher Start. Der Film wird trotzdem erfolgreich sein, weil die Bücher viele Fans haben, zumindest in den USA (bei uns war der Kinosaal fast leer, obwohl es der erste Tag zur Prime Time war).

 

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